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Krippen ohne Auto: warum das hier besser funktioniert als anderswo

Krippen ohne Auto: warum das hier besser funktioniert als anderswo

Die meisten Gäste kommen mit dem Auto und stellen es dann eine Woche lang nicht mehr an. Das liegt daran, dass Krippen etwas hat, was viele Wanderorte nicht haben: einen eigenen Haltepunkt an der S-Bahn-Strecke, eine Fähre und einen Wanderbus, der genau dorthin fährt, wo die Touren anfangen.

Von Dresden aus fährt die S1 in Richtung Schöna. Nach knapp einer Stunde seid ihr am Bahnhof Bad Schandau, der auf unserer Elbseite liegt. Von dort sind es ein paar Minuten zu Fuß bis zu uns. Wer weiter will, nimmt den Haltepunkt Krippen, zwei Minuten später, direkt im Ort.

Das Verwirrende an Bad Schandau: der Bahnhof liegt gar nicht in der Stadt. Er steht auf der linken Elbseite, gleich neben Krippen, die Stadt liegt drüben auf der rechten. Dazwischen fährt seit 1877 eine Fähre, im Ort heißt sie noch immer Bornfähre, nach der Quelle, die unter dem Eisenbahntunnel aus dem Berg kommt. Früher versorgte sie Bad Schandau mit Trinkwasser in Kannen, heute bringt sie Wanderer und Fahrräder auf 750 Metern über den Fluss.

Wer ins Kirnitzschtal will, steigt in Bad Schandau in die Kirnitzschtalbahn. Sie fährt seit 1898, elektrisch, auf einer Meterspur, bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Von dort geht es zu Fuß weiter zum Kuhstall oder auf den Großen Winterberg. Nach Rathen mit der Bastei bringt euch die S-Bahn in dreizehn Minuten, dort setzt wieder eine Fähre über.

Der eigentliche Grund, warum es funktioniert: die Gästekarte. Ihr bekommt sie bei uns, sie gilt für die ganze Zeit eures Aufenthalts, und mit ihr fahrt ihr in der Sächsischen Schweiz kostenlos Bus, S-Bahn, Fähre und Kirnitzschtalbahn. Keine Tickets, kein Kleingeld, kein Rechnen. Ihr steigt ein.

Was das im Alltag bedeutet: ihr könnt eine Streckenwanderung machen, statt immer zum Auto zurückzulaufen. Morgens mit der Bahn nach Schmilka, abends zu Fuß über den Elberadweg zurück. Oder umgekehrt. Der Malerweg ist genau dafür gebaut, und ohne Auto wird er erst richtig gut.

Wer trotzdem mit dem Auto kommt, stellt es bei uns am Haus ab. Am Wanderparkplatz im Bächelweg stehen außerdem vier Ladepunkte mit 22 kW, wenige Minuten zu Fuß. Wie das Laden dort funktioniert, haben wir auf einer eigenen Seite Schritt für Schritt aufgeschrieben.

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